Mittendrin - Deutsche und Migranten aus Russland e.V.
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WOCHENSPIEGEL

Die Wochenzeitung für Wittenberg, Jessen und Gräfenhainichen
2l. Jahrgang - Nr. 7 - 16. Februar 2011


In Deutschland angekommen
Russlanddeutsche und andere präsentieren ihre Stärken in einer neuen Wanderausstellung

Die gelungene Integration ist das Thema einer neuen Wanderausstellung.

Wittenberg (aw). "In Deutschland angekommen" heißt die Ausstellung, die am 19. Februar, um 17 Uhr im Katharinen Saal der Stadtkirchengemeinde eröffnet wird. Ab 20. Februar bis zum Ende des Monats ist die Schau im Integrations- zentrum, Lutherstr. 29, zu sehen. Danach ist sie im Rathaus von Bad Schmiedeberg und im April in der Wittenberger Sparkasse zu Gast.

Gastfreundschaft ist Tradition:"Wer zu uns kommt, der muss mitessen", bittet die Russlanddeutsche jeden Besucher zu Tish: "Gemeinsames essen ist wichtig, wir sind hier eine große Familie", erklärt Pauline Wiedemann, Vorsitzende der Ortsgruppe der Russlanddeutschen. Sie leitet das Projekt "Mittendrin, statt nur dabei!" und hat die Integration zu ihrem Thema gemacht.

Menschen aus vielen Ländern leben in Wittenberg: "Wir wollen ein Miteinander und kein Staat im Staate sein." Die "Landsmannschaft der Deutschen aus Russland" will die Wittenberger Bürgerinnen und Bürger informieren, zum Beispiel über Migranten, die nach Deutschland gekommen sind und Erfolg im Beruf haben: "Mutige Menschen sollen anderen Mut machen."

Pauline Wiedeman wurde 1954 in einem deutschen Dorf in Kasachstan geboren. Von Beruf ist sie Deutschlehrerin und Sozialarbeiterin, seit 37 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie kam 1997 nach Deutschland. Ihre Vorfahren gehärten zu Auswanderern, die der deutschstämmigen Zarin Katarina II. folgten, um sich in Russland eine neue Heimat aufzubauen. Besonders stolz ist sie auf ihre Tochter, Dr. Irina Miller: Sie studierte Innere Medizin an einer Kasachischen Akademie und ist jetzt Fachärztin im Paul Gerhardt Stift. Ein Jahr nach dem Sprachkurs begann das Berufsleben: "Wie gut es mit der Integration klappt, hängt von jedem" selbst ab, je schneller man umdenkt, desto besser. "Vorgestelt werden Migranten aus meh reren Nationen, die in Wittenberg leben.

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Dieses Projekt wird gefördert von: Sachen-Anhalt, Europäische Kommission, Euorpäischer Sozialfonds - INVESTION IN IHRE ZUKUNFT
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