Mittendrin - Deutsche und Migranten aus Russland e.V.
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DIE NEUE BRÜCKE
Das Amtsblatt der Lutherstadt Wittenberg



Wanderausstellung "In Deutschland angekommen".


In ihrer neuen Wanderausstellung "In Deutschland angekommen" präsentieren Pauline Wiedemann, Vorsitzende der Ortsgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. und Valerij Kovacs, Vorsitzender des Vereins "Mittendrin - Deutsche und Migranten aus Russland e. V." die Erfolgsgeschichten deutscher Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler und Migranten und Ausländer anderer Nationen hier in Deutschland. Mit der Botschaft "Aufeinander zugehen - das Fremde verstehen" werben sie um eine noch breitere Akzeptanz dieser in unserer Gesellschaft.

Nachdem sie in den Räumen des Integrationszentrums in der Lutherstraße 29 hier in Wittenberg bis Ende Februar zu sehen war, ist die Ausstellung ab März im Bad Schmiedeberger Rathaus und im April in der Wittenberger Sparkasse zu Gast. Frau Wiedemann, Leiterin des Intergrationsprojektes "Mittendrin, statt nur dabei!", hat Integration zu ihrem Thema gemacht und sagt: "Menschen aus vielen Ländern leben in Wittenberg. Wir wollen ein Miteinander und kein Staat im Staate sein." Diese Ausstellung soll die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises über Menschen, die nach Deutschland gekommen sind und hier durch Fleiß und Mut Erfolg in Leben und Beruf haben, informieren. Sie soll aber auch anderen Mut machen. Anlässlich der feierlichen Eröffnung am 19. Februar 2011 um 17:00 Uhr im Katharinensaal der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Wittenberg im Beisein des Ministers für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff, des CDU-Bundestagsabgeordneten Ulrich Petzold, Abgeordneter verschiedener Parteien und Vertreter der Stadt sowie zahlreicher Vereine wurden stellvertretend verschiedene Menschen, denen diese Ausstellung gewidmet ist, persönlich vorgestellt.

Kamila Abduiaev ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen, spielte von klein auf Klavier und singt jetzt in einem Chor an der Leipziger Universität, an der sie auch an der Philologischen Fakultät studiert. Die Familie von Yuran Qiu betreibt seit mehr als zehn Jahren hier ein eigenes chinesisches Restaurant. Konstantin Koschkin, 1985 in Kasachstan geboren, kam 1992 mit seiner Familie als Spätaussiedler nach Deutschland, war Berufssoldat in der Bundeswehr mit Einsätzen in Usbekistan und Afghanistan. Das sind nur einige Beispiele, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Passend zu den Erfolgsgeschichten gab es ein Kulturprogramm und kulinarische Kostproben aus den vorgestellten Ländern. Zum gelungenen musikalischen Reigen trugen eine irakische Gruppe aus Berlin unter Leitung von Taha Rahak, eine vietnamesische Gruppe aus Magdeburg unter Leitung von Nguyen Tien Duc, Koordinator des dortigen Inter-kulturellen Beratungs- und Begegnungszentrums, die Vertreterin einer jüdischen Frauengruppe, Diana Muminova, und die neu gegründete Orts-gruppe der Russlandeutschen aus Köthen bei. Der Chor "Aljonuschka" aus dem hiesigen Integrationszentrum begeisterte wiederum in herrlichen selbst genähten Kostümen mit italienischen, deutschen, russischen und ukrainischen Liedern und präsentierte unter Leitung von Frau Cathleen Goldbach einen orientalischen Bauchtanz.

Über das große Interesse haben sich Frau Wiedemann und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter sehr gefreut. Es war ein gelungener Abend. Viele interessante Stunden haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Abends gemeinsam erlebt, kaum einer ist unberührt nachhause gegangen.
Auch Sie sind herzlich eingeladen, diese Ausstellung anzusehen!

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Dieses Projekt wird gefördert von: Sachen-Anhalt, Europäische Kommission, Euorpäischer Sozialfonds - INVESTION IN IHRE ZUKUNFT
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